10.09.2019 Kategorie: Startseite

Erste Sommerschule an der Schule an der Donauschleife

In diesem Jahr fand an der Grundschule des Schulverbunds Munderkingen zum ersten Mal eine Sommerschule statt. Eine Woche vor dem eigentlichen Schulbeginn hatten 25 Schülerinnern und Schüler die Chance gut in das neue Schuljahr zu starten, indem Themen aus den Fächern Mathe und Deutsch wiederholt und gefestigt wurden. Sprachförderung, Grammatik und Rechtschreibung, die Grundrechenarten und das Lesen standen auf dem Plan. Die Schüler waren in Kleingruppen eingeteilt, dadurch konnte jedes Kind nach seinen Bedürfnissen gefördert und gefordert werden. Die Woche startete jeden Tag gleich und hatte einen rhythmisierten Aufbau. Nach einem gemeinsamen Frühstück wurde in die erste Lerneinheit gestartet. Im Anschluss an diese Lerneinheit folgte eine Reflexion darüber, was die Schüler in der Einheit gelernt hatten, worauf sie besonders stolz waren und ob es vielleicht noch Schwierigkeiten bei dem behandelten Thema gab. Danach gab es eine kleine Bewegungspause. Vor dem Mittagessen gab es eine zweite Lerneinheit mit Reflexion. Täglich waren eine oder zwei Kleingruppen dafür verantwortlich das gemeinsame Mittagessen für die gesamte Gruppe vorzubereiten. Es gab selbstgemachte Nudeln mit Tomatensoße, Kürbis-Gemüsesuppe, Wraps und Pizza. Nach dem Mittagessen durfte natürlich die Bewegung wieder nicht zu kurz kommen. Der neue Spielplatz, der durch die Radio7-Drachenkinder ermöglicht wurde, war bei den Kindern ein beliebter Ort in den Bewegungspausen. Auch am Nachmittag gab es eine dritte Lerneinheit, wieder mit Reflexion. Um den Tag abzurunden wurden täglich unterschiedliche AGs angeboten. Die Schüler haben sich morgens für eines der Angebote entschieden. Es standen kochen, basteln, Sport oder Englisch zur Auswahl. Beim Kochen wurde beispielsweise der Nachtisch für den folgenden Tag, Marmelade und Brot zubereitet. Für das Foyer in der Grundschule wurde die erste Dekoration gebastelt. Beim Sport waren vor allem Gemeinschaftsspiele im Vordergrund. Englischspiele wurden von der Referendarin an zwei Nachmittagen angeboten. Während der gesamten Woche wurden in einer Mappe alle Arbeitsblätter, Reflexionen, Rezepte und Bilder gesammelt. Diese gesammelten Blätter wurden am Freitag als Sommerschul-Tagebuch gebunden und den Schülerinnen und Schülern mit nach Hause gegeben. Man konnte den Kindern ansehen, dass sie sehr stolz darauf waren, was sie in der Woche geschafft hatten. Auch die Lehrkräfte blicken auf eine tolle und erfolgreiche Woche zurück und waren ebenfalls sehr stolz auf die gesamte Gruppe. Der Abschluss fand dann mit einem gemeinsamen Grillen mit den Eltern statt. Im nächsten Schuljahr werden sie sich wieder für das Projekt Sommerschule beim Kultusministerium Baden-Württemberg bewerben.